Rastede, 24. März 2023 Vom 1. Juni bis 6. August 2023 läuft im Palais Rastede, Feldbreite 23, die Ausstellung „Wir für alle“. Es handelt sich dabei um eine Gemeinschaftsausstellung mit Beteiligung der Rasteder Bürgerinnen und Bürger, die nicht von Kuratoren oder Historikern entworfen wurde, um dem Publikum ein ausgewähltes Oeuvre oder Thema näher zu bringen, sondern die – vielmehr umgekehrt – dazu dienen soll, die Interessen des Publikums näher kennenzulernen.
Getreu des Mottos „vom Wohnzimmer in die Vitrine“ wurden die Bewohner*innen Rastedes im Vorfeld dazu aufgerufen, ein Exponat zu bringen, welches sie selbst für ausstellungswürdig halten. Das kann z.B. ein Werk der bildenden Kunst, wie ein Gemälde oder eine Skulptur sein, es kann aber auch ein Möbelstück oder Artefakt einer anderen Gattung sein. Eine kurze Geschichte oder Erläuterung zum jeweiligen Exponat sollte dabei mitgeliefert werden.
Neben Gemälden und Skulpturen sind in der Ausstellung bereits so einzigartige Schätze wie ein Grammophontisch aus dem Jahr 1929 im Art Deko Stil zu finden, handgedrechselt und noch heute funktionstüchtig.
Begleitend zur Veranstaltung werden öffentliche Besucherführungen und Praxisworkshops für Kinder und Jugendliche angeboten. Ebenso soll ein Bürgerfrühstück im großherzoglichen Palaisgarten stattfinden, bei dem alle Gäste an einem langen Tisch zusammenkommen.
Zu dem vielfältigen Rahmenprogramm gehört auch folgender Vortrag:
22. Juni, 19 Uhr, Palais Rastede
Helene von Oldenburg
„Was ist Kuratieren und was ist künstlerische Arbeit?“
Vortrag über das Verhältnis zwischen künstlerischer Arbeit und dem Kuratieren von Ausstellungen. Helene von Oldenburg ist sowohl bildende Künstlerin als auch Ausstellungsmacherin. Im Hinblick auf ihre kommende Ausstellung "10 Räume" im Palais Rastede zeigt Helene von Oldenburg eigene Arbeitsbeispiele für Grenzen und fließende Übergänge zwischen künstlerische Arbeit und deren Präsentation.
Weitere Informationen:
Residenzort Rastede GmbH
Schloßstraße 29
26180 Rastede
www.residenzort-rastede.de