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Ev.-luth. Kirche Wiegboldsbur

Südbrookmerland

Ev.-luth. Kirche zu Wiegboldsbur.

Die Kirche in Wiegboldsbur wurde im Jahr 1250 errichtet und zählt zu den ältesten christlichen Gotteshäusern im Brookmerland. Eine Kirche, allerdings aus Holz, stand an dieser Stelle aber schon zwei Jahrhunderte vor dem Bau der Backsteinkirche. Die Überreste dieser alten Holzkirche entdeckten Bauarbeiter im Jahre 1973, als die Kirche renoviert wurde. Wissenschaftler nehmen an, dass die alte Holzkirche möglicherweise abbrannte und daraufhin durch das heute noch stehende Steingebäude ersetzt wurde. Früher war die Wiegboldsburer Kirche ein Zentrum im christlichen Leben Ostfrieslands. Im Wechsel mit der Kirche in Loppersum wurde in ihr das Sendgericht abgehalten, das bischöfliche Strafgericht. Wiegboldsbur gehörte damals zur Diözese Münster. Bis heute existiert an der Kirchenmauer noch das Halseisen des Prangers.

Wer sich in der Kirche aufhielt, hatte zwar nichts zu befürchten, denn die Kirche war heilig und vor dem Zugriff der weltlichen Obrigkeit geschützt. Auf dem Kirchhof jedoch wurden Markt und Gericht abgehalten. Er war das Zentrum des örtlichen Lebens. Deshalb fanden es die Wiegboldsburer Bürger auch völlig in Ordnung, dass das Halseisen an der Außenmauer der Kirche angebracht wurde. Im Chor der Kirche steht ein metallenes gotisches Taufgefäß von runder, sich nach oben erweiternder Form, das auf vier Rittergestalten ruht. Zwischen der oberen und der unteren Randschrift erscheinen zwölf Bilder, u. a. acht Apostelbilder, die Taufe Jesu und seine Kreuzigung.
Der Glockenturm trug früher drei Glocken, während heute nur eine Glocke aus dem 16. oder 17. Jahrhundert in ihm hängt.

Kontakt

Ev.-luth. Kirche Wiegboldsbur

Forlitzer Straße 156
26624 Südbrookmerland
Deutschland

Tel.: 0 49 50 / 8 06 36 63
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