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Nachhaltiges Eventmanagement
Nachhaltiges Eventmanagement

INTERREG V A-Projekt Watten-Agenda 2.0

Nachhaltiges Eventmanagement

Inhalt des Arbeitspaketes

Im Mittelpunkt des Projektes steht die Entwicklung und Umsetzung eines umweltverträglichen und nachhaltigen Tourismus zum Erhalt und Schutz des Ökosystems Wattenmeer. Dazu gehört auch, Veranstaltungen im und am Weltnaturerbe Wattenmeer nachhaltiger zu gestalten und somit stärker in Einklang mit den Zielen des UNESCO-Weltnaturerbes zu bringen. Dafür soll eine grenzübergreifende Checkliste für nachhaltige Veranstaltungen in der Wattenmeerregion erstellt, bereitgestellt und erprobt werden. Die Checkliste soll eine umweltfreundliche, nachhaltige Veranstaltungsdurchführung erleichtern und die Planung von Events.

 

 

Checkliste Nachhaltig Veranstalten in der Wattenmeer-Region

Die „Checkliste Nachhaltig Veranstalten in der Wattenmeer-Region“ unterstützt dabei, Veranstaltungen ressourcen- und umweltschonender zu gestalten und umfasst hierfür zehn Handlungsfelder: Management, Kommunikation, Veranstaltungsort, Einkauf, Mobilität, Energie, Essen & Trinken, Wertstoffe, Wasser und Soziales Bewusstsein & Beteiligung. Aus den insgesamt 90 vorgestellten Maßnahmen können sich Organisator:innen kleiner, mittelgroßer und großer Veranstaltungen die jeweils passenden Tipps heraussuchen, denn: Jeder Schritt zählt auf dem Weg hin zu einer Gesellschaft, die ökologisch verträglich, sozial gerecht und wirtschaftlich leistungsfähig ist. Deshalb sind in der Checkliste solche Maßnahmen, die sich einfach umsetzen lassen und dabei viel bewirken, extra gekennzeichnet. Ein Anhang mit weiterführenden Informationen, Umsetzungsbeispielen und Links rundet die Checkliste ab.

                                           Checkliste herunterladen

Projektkoordinator

Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer

Virchowstraße 1
26382 Wilhelmshaven
Tel +49 (0) 44 21 / 911 0
E-Mailpoststelle(at)nlpv-wattenmeeer.niedersachsen.de
Internet www.nationalpark-wattenmeer.de

 

Vorbereitungen: Nachhaltige Veranstaltungen im Wattenmeerraum

Zur Erarbeitung von praxisorientierten Inhalten für die Checkliste fanden im Frühjahr 2020 Expertengespräche mit ausgewählten Veranstaltern auf deutscher und niederländischer Seite statt. Angesprochen waren Experten, die bereits einen starken Fokus auf die Nachhaltigkeit ihrer Events legen. Darauf aufbauend und unter Einbezug der Wissenschaft wurde auf deutscher Seite eine Online-Umfrage zur breiteren Beteiligung von Veranstaltern in der Region konzipiert. Analog dazu erfolgten auf niederländischer Seite telefonische Experteninterviews mit niederländischen Veranstaltern. Die Ergebnisse dieser Bestandsaufnahmen und der Einschätzungen der Veranstalter bildeten für die Projektpartner eine wichtige Basis für den Entwurf der Checkliste.

 

Digitaler Workshop "Nachhaltig Veranstalten"

Am 05. November 2020 fand ein grenzübergreifender Online Workshop statt. Dieser richtete sich v. a. an die Teilnehmer der Online-Umfrage. Dabei wurden der erste Checklistenentwurf, die Ergebnisse der Online-Umfrage (D) und der Telefoninterviews (NL) sowie Vorstellungen von Best-Practice-Beispielen aus den Niederlanden und Deutschland präsentiert und diskutiert. Neben Know-how-Transfer war es das Ziel, die partizipative Überarbeitung der Checkliste im Hinblick auf die praktische Anwendung voranzubringen. Alle Informationen und Ergebnisse flossen in die finale Erstellung der Checkliste ein. Anfang 2021 wird diese verfügbar sein und allen Veranstaltern im Wattenmeerraum als Planungshilfe für die Gestaltung ihrer Events zur Verfügung stehen.

Die Ergebnisse aus dem Workshop möchten wir gerne mit Ihnen teilen.

1) Vorstellung des aktuellen Stands der Checkliste für Nachhaltiges Veranstalten und der Ergebnisse der Umfrage und Interviews in der Wattenmeer-Region.

2) Ergebnis der interaktiven Fragerunde

3) Fallbeispiel: Festival Into the Great Wide Open

4) Fallbeispiel: Biospähren-Markt

5) Innofest

6) Vortrag Innofest

7) Vortrag Into the Great Wide Open - Biospährenmarkt

Bei Rückfragen können Sie sich an die Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer, Ansprechpartnerin Katrin Kirfel, wenden, die Koordinator dieses Arbeitspaketes ist.

Die Arbeitspakete

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Nachhaltiges Eventmanagement

Nachhaltiges Eventmanagement

Bei Veranstaltungen im Naturraum wurde deutlich, dass Umweltthemen wie Müllvermeidung, Verzicht auf bzw. Alternativen zu Einweggeschirr etc. noch nicht präsent sind und ein Diskussionpunkt sind. Hier finden Sie Perspektiven und Ansätze zur nachhaltigeren Entwicklung von Veranstaltungen erarbeitet.

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Bürgerschaftliches Engagement

Bürgerschaftliches Engagement

Der Schutz des Wattenmeeres kann dauerhaft nur gelingen, wenn er breit gesellschaftlich getragen wird. Ziel der Maßnahme ist es, bei Einheimischen und Gästen im Projektgebiet ein Bewusstsein für das Weltnaturerbe und dessen Schutz zu entwickeln, durch Aktionen zu steigern und sie verstärkt einzubinden.

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Verringerung von Lichtverschmutzung

Verringerung von Lichtverschmutzung

Neben der aktuell intensiv diskutierten Verschmutzung und Vermüllung der Meere wird auch die Lichtverschmutzung ein immer größer werdendes Problem. Hell beleuchtete Hafen- und Industrieanlagen, Positionslampen von Windkraftanlagen, touristische Einrichtungen und Bauwerke sind nur einige Beispiele.

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Typisch Wattenmeer

Typisch Wattenmeer

Innerhalb des Arbeitspaketes soll das Wattenmeer durch authentische, innovative und nachhaltige Angebote erlebbar gemacht werden. Alle bisher umgesetzen Aktionen finden Sie auf "Weiterlesen". Die Webseite wird stetig um Aktionen aktualisiert. Bisher umgesetzt wurde die Social-Media-Themenreihe "Die 7 Watt Wunder", die Sie gerne auf Ihren Social-Media-Kanäle teilen dürfen.

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Verknüpfung Natur und Kultur

Verknüpfung Natur und Kultur

Ziel der Maßnahme ist die intensive, grenzübergreifende Zusammenarbeit von Kulturträgern sowie von kleinen und mittelständigen Unternehmen im Projektgebiet. Auf diese Weise soll eine neue Verknüpfung von Kultur und Natur hergestellt und damit Kulturbegeisterten einen Zugang zum Weltnaturerbe zu verschafft werden.

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Smartes Wattenmeer

Smartes Wattenmeer

Für eine zielgerichtete, internationale Ansprache von Gästen und Einheimischen im Wattenmeer benötigt es professionell aufbereitete, moderne Informationen sowie eine stringente Kommunikation und Bildsprache. Dabei müssen die Wattenmeer-Informationen für alle beteiligten Unternehmen und Institutionen für jedes Medium entsprechend aufbereitet werden. Moderne Marketingmethoden werden dabei unterstützend eingesetzt.

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Barrierefreie Wattenmeerregion

Barrierefreie Wattenmeerregion

Im Rahmen des Arbeitspaketes wird eine Übersichtskarte zum Projektgebiet aufgelegt, die in leichter Sprache die Teilregionen innerhalb des Projektgebietes vorstellt. Zudem wurden im Rahmen der Maßnahme kurze Videos gedreht, die verschiedene Themenkomplexe zum Wattenmeer in Gebärdensprache vorstellen. Die Videos finden Sie unter "Weiterlesen". Diese können Sie gerne auf Ihre Social-Media-Kanäle teilen.

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Projektkommunikation & Öffentlichkeitsarbeit

Projektkommunikation & Öffentlichkeitsarbeit

Neben der Kommunikation gegenüber Gästen und Einheimischen, die mit vielen Maßnahmen/Aktionen ohnehin direkt angesprochen werden, zählen auch verschiedene öffentlichkeitswirksame PR-Aktionen, darunter eine multimediale Visualisierung auf einer Microsite und Presseveröffentlichungen in verschiedenen Medien und Portalen, zu den Aktivitäten der Watten-Agenda 2.0.

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Blick aus der Inselbahn auf Wangerooge

Nachhaltige Mobilität

Der Anspruch der Nachhaltigkeit muss für den Gast sowohl bei der Anreise als auch bei der Mobilität innerhalb der Welterberegion gewährleistet sein. Die Möglichkeit, sich auch nachhaltig in der Urlaubsregion bewegen zu können, ist ein essenzielles Angebot für die Region am Weltnaturerbe Wattenmeer.


Zusammenarbeit mit Europäischen Fördermitteln unterstützen

Das Projekt wird im Rahmen des INTERREG-Programms Deutschland-Nederland durchgeführt und mit EFRE-Mitteln und Geldern des Niedersächsischen Ministeriums für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung sowie der Provincie Fryslân und Provincie Groningen kofinanziert. Es wird begleitet durch das Programmmanagement bei der Ems-Dollart-Region (EDR).