Wissen und Wissensvernetzung über das Wattenmeer
Wissen und Wissensvernetzung über das Wattenmeer

Dieses Arbeitspaket fokussiert auf die Zielgruppe Tourismusanbieter und -akteure. Diese sollen in Zukunft verstärkt in der Verantwortung stehen als Wissensvermittler und Multiplikatoren für das Weltnaturerbe Wattenmeer. Fachlichen Input liefert die Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer.

Tourismusfachkräfte von morgen

Zukünftigen Tourismusfachkräften soll die Bedeutung eines nachhaltigen und qualitativ hochwertigen Tourismus im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer vermittelt werden. Sie sollen die Schönheit der Region, die Schutzbedürftigkeit des Wattenmeeres und gleichermaßen die Chancen für den Tourismus erkennen. In Zusammenarbeit mit der ROC Friese Poort aus Leeuwarden (NL) und der BBS Wittmund (DE) wurden Bildungspakete und Lernsequenzen für Unterrichtseinheiten entwickelt und pilothaft umgesetzt. Die Schüler organisierten Exkursionen am Weltnaturerbe Wattenmeer. Auch der Lehrplan wurde thematisch um Wattenmeer-Schwerpunkte erweitert.

Durch den ständigen Kontakt gewannen die Schüler tiefe Einblicke in den einzigartigen Lebensraum. Mit Präsentationen, bspw. auf dem Weltnaturerbeforum, durch Unternehmensbesuche, Exkursionen an das Wattenmeer und Fachvorträge wurde den Schülern die Einzigartigkeit des Wattgebietes bewusstgemacht. Der Lebensraum, der direkt vor den Haustüren der Schüler liegt, wird nun mit anderen Augen wahrgenommen.

Durch die Zusammenarbeit mit regionalen Berufsschulen und dem grenzübergreifenden Austausch, konnte das Interesse der Schüler geweckt werden. Die Maßnahme fand so viel Anklang, dass auch nach dem Projekt weitere Bildungsreihen fortgeführt werden und andere Schulen von dem Projekt profitieren können.

Schulungen zum Wattenmeer

Mitarbeiter von Tourist-Informationen, gastronomischen Einrichtungen, private Vermieter und Hoteliers sind Multiplikatoren und direkte Ansprechpartner für Gäste. Im Projektverlauf fanden Schulungen und Sensibilisierungen für das Wattenmeer statt.

Etwa 70 Gastronomen aus der Region nahmen an der Auftaktveranstaltung zu den Schulungen am 29. November 2016 im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer Besucherzentrum in Wilhelmshaven teil. Dort führte der gelernte Koch- und Marketingexperte Alexander Mayrhofer in das Thema „Nachhaltigkeit in der Gastronomie“ ein.


In den folgenden Workshops in Aurich und Horum mit insgesamt 25 Teilnehmern entwickelten sich angeregte Diskussionen zu regionalen Produkten und Bio-Qualität sowie zu entsprechenden Bezugsquellen in der Region. Darüber hinaus spielten vegetarische und vegane Gerichte eine Rolle.

Ideen zur Vernetzung der Gastronomen und zur Kommunikation mit dem Gast wurden entwickelt. Durch neue Kommunikationsmittel können sich Gastronomen und Produzenten zum Thema nachhaltige Gastronomie in der Weltnaturerberegion informieren und austauschen. Alexander Mayrhofer führte zudem individuelle Beratungsgespräche in einzelnen Betrieben durch.   

Darauf aufbauend wurden weitere Workshops zu den Themen Kommunikation, Biozertifizierung und Lieferbeziehungen durchgeführt, an denen insgesamt 13 Gastronomen und Zulieferer teilnahmen. Die potenziellen Lieferketten wurden in den Workshops und Fachgesprächen aufgezeigt und erste Ansätze für die Ausweitung der Lieferbeziehungen geschaffen. Perspektivisch sollen weitere Zulieferer als Partner gewonnen werden.

Ein interaktiver Workshop fand mit den Berufsbildenden Schulen des Landkreises Wittmund statt. Dort konnten angehende Köche und Gastronomen für die nachhaltige Küche begeistert werden. Im Zuge der ganztägigen Veranstaltung wurden die Schüler aktiv in den gesamten Zubereitungsprozess einschließlich gemeinsamem Einkauf, Kochen und Service, einbezogen. Zudem waren neben den Schülern auch Lehrbetriebe anwesend.

Gastronomie Workshops Niederlande

Parallel wurde im Herbst 2018 an der NHL Stenden Schule in Leeuwarden ein Gastronomie-Workshop organisiert. Die Gastronomen tauschten sich zu regionalen und saisonalen Ideen aus. Fragen zu „Wie bekommt die Gastronomie mehr Wattenmeer-Produkte auf die Speisekarte?“ sowie Unterschiede in den Regionen wurden intensiv diskutiert. Eine große Herausforderung für die Inseln, ist die Logistik der Produkte zu und von den Inseln. Die Anregungen und Diskussionen wurden dokumentiert. Sie sollen für weitere Workshops und Treffen genutzt werden.

E-Learning

Mit der E-Learning-Plattform „Nordsee-Akademie“ lernen Mitarbeiter von Tourist-Informationen und andere touristische Leistungsträger an ihrem Arbeitsplatz das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer besser kennen. In drei Kursen wird über die Plattform Wissenswertes über das Wattenmeer vermittelt: seine Phänomene, Ebbe und Flut, zahlreiche Informationen zu den Erlebnisangeboten sowie zum Tourismus in der Wattenmeer-Region u.v.m.

Mit dem erlangten Wissen sollen Gäste für das Thema Nachhaltigkeit sensibilisiert und häufig gestellte Fragen zum Wattenmeer zukünftig kompetenter beantwortet werden. Die Inhalte werden mithilfe von Videos, Infografiken und Texten vermittelt. Nach Einsicht der Themenblöcke kann das neu erworbene Wissen über das Wattenmeer in einem Test geprüft werden, um am Ende ein Zertifikat zu erwerben.

Die erstellten Erklärungsvideos wurden grenzübergreifend auf den Webseiten der Partner eingebunden und thematisch lokalisiert, um auf Besonderheiten in dem jeweiligen Naturraum oder touristischen Umfeld eingehen zu können.

Die Plattform entwickelten die Partnern der Projektgemeinschaft als Gemeinschaftsaufgabe. Aktuell befindet sich auf niederländischer Seite eine landesweit übergreifende E-Learning-Plattform in Aufbau. Diese greift die im Rahmen der Watten-Agenda entwickelten Inhalte auf.

Junior-Ranger-Camp "Stadt trifft Watt"

Vom 12. bis 14. Mai 2017 versammelten sich 19 Kinder und Jugendliche aus Hamburg zum Camp „Stadt trifft Watt“ auf Norderney. Dort lernten sie den Naturraum Wattenmeer hautnah kennen. Die Gruppe verbrachte eine spannende Zeit auf der Insel: Auf dem Plan stand bspw. ein Zeltlager, aber auch der Besuch des Watt-Welten-Nationalpark-Hauses, eine Exkursion inklusive Vogelbeobachtung und als Höhepunkt eine große Wanderung ans Ostende der Insel, wo Kegelrobben und Seehunde beobachtet werden konnten.

Die Kinder brachten eigene wertvolle Ideen zum Motto „Weltnaturerbe schützen, nutzen und erleben“ ein. So empfanden sie zum Beispiel die Artenvielfalt des Wattenmeers als sehr schutzbedürftig und gingen auch auf die Gefahren des Plastikmülls im Meer ein.

Vier Mitarbeiter des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer begleiteten das Camp in Zusammenarbeit mit zwei Lehrern des Hamburger Gymnasiums. Auch zwei Betreuer von Junior Rangern aus den Niederlanden nahmen teil, um sich für ein Internationales Junior-Ranger-Camp im Nationalpark Lauwersmeer inspirieren zu lassen.

 

Fachexkursion zum UNESCO-Weltnaturerbe vom 17.-18. Januar 2018

Rund 30 Touristiker aus den niederländischen Provinzen Fryslân und Groningen besuchten im Rahmen der Fortbildungsaktivitäten der Watten-Agenda Carolinensiel. Im Mittelpunkt standen der Wissenstransfer, der Austausch zu Best Practice Angeboten und generell Überlegungen, wie das Wattenmeer durch nachhaltigere Tourismusansätze besser geschützt und in der Vermarktung besser in den Fokus gestellt werden kann. Besichtigt wurden u.a. das Wattwanderzentrum Ostfriesland, der Campingplatz Harlesiel und das Nationalparkhaus in Carolinensiel.

 

Leitfaden für Welterbe-Wattenmeer-Pauschalen

Die Welterbe-Wattenmeer-Pauschalen (WW-Reise) stellen eine Verknüpfung von Naturerlebnis, Kultur und Gastronomie her und sind damit ein geeignetes Instrument für eine nachhaltige touristische Entwicklung der Region. Die Arrangements richten sich an kleinere Reisegruppen bis maximal 10 Personen, aber auch an Individualreisende.

Anfang Mai 2017 wurde im Welterbeportal Dangast ein Workshop ausgerichtet, um in Arbeitsgruppen in die Angebotsentwicklung rund um das Thema Weltnaturerbe Wattenmeer einzusteigen. An dem Workshop nahmen zahlreiche Vertreter ganz unterschiedlicher Bereiche teil: touristische Institutionen aus den Niederlanden und Deutschland, Leistungsträger aus der Gastronomie, Nationalpark-Partner u.v.m.

Hieran anknüpfend fand in den Niederlanden ein Workshop mit Unternehmern und Wattenmeer-Vertretern statt. Die niederländische Stichting Waddengoud wurde gemeinsam mit Unternehmern von Terschelling beauftragt, die Voraussetzungen für eine WW-Reise zu prüfen. Die Grundlage bildeten die Kriterien aus bisherigen Diskussionen und den erarbeiteten Ergebnissen aus dem Workshop in Dangast. Eine primäre und sekundäre Marktforschung lieferte weitere Grundlagen, die ergänzend mit den Workshop Teilnehmern besprochen wurden. Die gesammelten Ergebnisse wurden in einer Dokumentation festgehalten und stehen damit auch anderen Unternehmern als Inspiration für die Erstellung einer WW-Reise zur Verfügung.

Hieraus wurde eine siebentägige nachhaltige Gruppenreise entwickelt, die u.a. eine fachkundige Reiseleitung beinhaltet, wobei den Reisenden die Besonderheiten des Wattenmeeres nähergebracht werden. Ein Pilottermin für eine erste Reisegruppe wurde im September 2018 angesetzt. Die WW-Reise konnte über die Website des Reiseveranstalters „Reisen mit Sinnen“ online gebucht werden. Zudem wurde die WW-Reise über verschiedene Kanäle gestreut und auch über ein Printprodukt auf Veranstaltungen und in touristischen Stellen beworben. Aufgrund geringer Teilnehmerzahl konnte der Pilot nicht durchgeführt werden. Bei der Produkteinführung ist es durchaus üblich, dass Angebote eine Anlaufzeit benötigen. Wichtiger als die Durchführung der Gruppenreise ist zu bewerten, dass die Leistungsträger für die Erlebnisinszenierung rund um Wattenmeerthemen sensibilisiert wurden und diese bei individuellen Angebotsentwicklungen für ihr Haus zukünftig vermehrt berücksichtigen.

Grenzübergreifendes Weltnaturerbeforum

Das jährlich wiederkehrende Weltnaturerbeforum ist eine Veranstaltung mit allen Stakeholdern und Multiplikatoren zum Weltnaturerbe Wattenmeer auf deutscher Seite. Im Rahmen der "Watten-Agenda" wurde das Weltnaturerbeforum weiterentwickelt. So wurden Teilnehmer und Referenten aus den Niederlanden eingeladen, die das Programm bereicherten.

Zum 6. Weltnaturerbeforum trafen sich 2015 über 100 Teilnehmer*innen zum Thema "Weltnaturerbe - Heimat und Identität". In den Vorträgen der sechs Referenten wurden die folgenden Fragen behandelt: Was verbindet die in der Wattenmeer-Region lebenden Menschen? Welche Bedeutung hat diese regionale Identität für das Selbstverständnis und das Handeln der hier am UNESCO-­Weltnaturerbe Wattenmeer lebenden und arbeitenden Menschen? Wie kann das „Wir-Gefühl" für die Wattenmeer-Region gestärkt werden?
Ergänzt wurden die Vorträge durch Diskussionsrunden. Besonders interessant war auch die erstmalige Einbindung eines niederländischen Referenten in das Forum.

Beim 7. Weltnaturerbeforum wurde der Veranstaltungsort, das Warfendorf Rysum in der Krummhörn, bewusst mit Nähe zur niederländischen Grenze gewählt. Auch die Einladungen wurden von nun an ins Niederländische übersetzt und durch die niederländischen Projektpartner an Stakeholder verschickt, um die Veranstaltung um niederländische Teilnehmer zu erweitern.
Kernthema des Forums 2016 war es, die Entwicklungen und Veränderungen seit der Ausweisung des Wattenmeeres als Nationalpark am Beispiel der Bereiche Fischerei, Kultur und Küstenschutz zu reflektieren und neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu diskutieren. Das 6. Weltnaturerbeforum war gleichzeitig Auftaktveranstaltung der Watten-Agenda. Zum Veranstaltungsauftakt stellte die Projektgemeinschaft die Watten-Agenda, die Ziele des INTERREG V A-Projektes sowie die zentralen Arbeitspakete mit den zugehörigen Maßnahmen vor.

Das 8. Weltnaturerbeforum fand außerhalb des Projektgebietes an der Wurster Nordseeküste statt und war damit nicht Förderbestandteil der Watten-Agenda. Da das Forum durch die Affinität der Teilnehmer zu Wattenmeerthemen eine ideale Plattform darstellt, wurden Zwischenergebnisse der Watten-Agenda vorgestellt. Schwerpunktthema war das „junge Wattenmeer“. Dr. Christoph Schleer berichtete aus der Studie „Wie ticken Jugendliche“ der SINUS Markt- und Sozialforschung GmbH Berlin. Die Schüler der BBS Wittmund und des ROC Friese Poort (NL) präsentieren Ergebnisse der Watten-Agenda Maßnahme „Tourismusfachkräfte von morgen“. Poetry Slam und Workshops, die insbesondere die Sicht der jugendlichen Teilnehmer auf die Zukunft des Naturraums beinhalteten, rundeten das Programm ab.

 

9. Weltnaturerbeforum & Abschlussveranstaltung der Watten-Agenda

Das 9. Weltnaturerbeforum stand ganz im Zeichen der Ergebnispräsentation der Watten-Agenda. Rund 250 deutsche und niederländische Fachleute und Akteuren aus Politik, Verwaltung, Tourismus und Naturschutz fanden sich im SparkassenForum LeerWittmund zur Abschlussveranstaltung des grenzübergreifenden INTERREG V A-Projektes „Watten-Agenda“ ein. Moderator Ludger Abeln führte zweisprachig durch die Veranstaltung.  Die Vorträge wurden mittels Simultanübersetzung in Niederländische übertragen.

Ministerin Birgit Honé, die Deputierten Klaas Kielstra (Provinz Fryslân) und Henk Staghouwer (Provinz Groningen), Matthias Groote (Vorsitzender der EDR und Landrat des Landkreises Leer) sowie Ilona Heijen (INTERREG-Geschäftsführerin der EDR) diskutierten bei der Podiumsdiskussion über Perspektiven und Ansätze zur strategischen Entwicklung der Region. Festgestellt wurde, dass der grenzübergreifende Schutz des UNESCO-Weltnaturerbes Wattenmeer bei und durch Nutzung eines wertschätzenden und nachhaltigen Tourismus eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung für die Ems Dollart Region besitzt.

Die Projektgemeinschaft der „Watten-Agenda“ zog anschließend ein Resümee und gab während der Ergebnispräsentation Impulse für die zukünftige grenzübergreifende Zusammenarbeit.

Dipl.-Meteorologe und TV-Moderator Sven Plöger referierte in seinem Vortrag „Watt & Wetter in mehr als 2 Minuten und 19 Sekunden“ über die aktuellen Herausforderungen des Klimawandels sowie die Auswirkungen auf das Projektgebiet an der deutsch-niederländischen Nordseeküste.

Die Abschlussveranstaltung bildete gleichzeitig den Auftakt für das Folgeprojekt. Birgit Honé, niedersächsische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, übergab der Projektgemeinschaft den Förderbescheid für das INTERREG V A Folgeprojekt „Watten-Agenda 2.0“.

Naturschutzfachliche Beratung

Eine erfolgreiche Entwicklung und Kommunikation des Weltnaturerbes kann nur auf Grundlage einer fachlich kompetenten Wissensvermittlung über das Wattenmeer erfolgen. Als Teil des Projektkonsortiums hat die Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer daher in allen relevanten Fragestellungen naturschutzfachlich beraten.

Die Nationalparkverwaltung (NLPV) hat sichergestellt, dass in allen Produkten, die im Rahmen der Watten-Agenda erstellt wurden (Plakate, Flyer, Bücher, Filme, Online-Schulungen etc.), die richtigen fachlichen Inhalte vermittelt wurden und hat entsprechende Bilder, Zeichnungen und Abbildungen zur Verfügung gestellt. Des Weiteren hat sie bei allen Arbeitspaketen, einzelnen Maßnahmen und Veranstaltungen darauf geachtet, dass immer auch ein Augenmerk auf die Themen Weltnaturerbe und Nachhaltigkeit gelegt, entsprechende Aspekte beachtet und umgesetzt sowie Inhalte vermittelt wurden. So wurden z.B. alle E-Learning Module in enger Zusammenarbeit mit der Nationalparkverwaltung erarbeitet und fachlich begleitet. Sie prüfte geplante Projekte und Projektinhalte auf ihre Verträglichkeit mit den naturschutzfachlichen Zielen des Weltnaturerbes und beriet die anderen Projektpartner dementsprechend. Die Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung standen allen Projektbeteiligten jederzeit für fachliche Fragen zur Verfügung, sowohl telefonisch als auch in den Jour fixe Sitzungen, den Projektgruppentreffen. Sie war Ansprechpartner in Arbeitsgruppensitzungen wie z.B. dem Arbeitskreis Weltnaturerbe Niedersachen und der trilateralen Arbeitsgruppe Nachhaltige Tourismusstrategie und nahm auch an anderen relevanten Veranstaltungen und Fachtagungen teil.

Auf niederländischer Seite wurde entsprechendes Know-how durch die „Wattenmeer Kerngruppe“ über die Provinz Friesland bereitgestellt. Dadurch konnten die fachlichen Inhalte vorbereitet und gewährleistet werden, dass alle Maßnahmen im Projekt „Watten-Agenda“ im Sinne einer nachhaltigen naturbezogenen Entwicklung für das Wattenmeer umgesetzt werden.


Weitere Arbeitspakete der Watten-Agenda

Arbeitspaket 1
Arbeitspaket 1

Arbeitspaket 1

Dieses Arbeitspaket beinhaltet die Entwicklung und Durchführung innovativer Formate zur Sensibilisierung und Schaffung eines neuen Bewusstseins für das Wattenmeer für die Zielgruppen Einheimische und Gäste.

Arbeitspaket 2
Arbeitspaket 2

Arbeitspaket 2

Dieses Paket fokussiert auf die Zielgruppe Tourismusanbieter und -akteure. Diese sollen in Zukunft verstärkt in der Verantwortung stehen als Wissensvermittler und Multiplikatoren für das  Wattenmeer. Fachlichen Input liefert die Nationalparkverwaltung Nds. Wattenmeer.

Arbeitspaket 3
Arbeitspaket 3

Arbeitspaket 3

Die Vermittlung zu schützender Naturwerte erfolgt am besten über nachhaltige Erlebnisformen, primär dem Wandern und Radfahren. Diese Tourismusformen sollen inhaltlich stärker mit dem Weltnaturerbe Wattenmeer verbunden werden.

Arbeitspaket 4
Arbeitspaket 4

Arbeitspaket 4

Das Weltnaturerbe Wattenmeer wird seiner nationalen und internationalen Bedeutung nicht gerecht, wenn Wattenmeeraktivitäten und -informationen nur innerhalb der Region stattfinden. Verschiedene Maßnahmen dienen der Kommunikation darüber hinaus.


Ausblick Watten-Agenda 2.0

Im Mittelpunkt des grenzübergreifenden Folgeprojektes „Watten-Agenda 2.0“ stehen die Verringerung von Umweltbelastungen sowie innovativen Ansätze zur Weiterentwicklung eines nachhaltigen wertschätzenden Tourismus am Weltnaturerbe Wattenmeer: Vom nachhaltigen Eventmanagement mit besonderem Blick auf die Vermeidung von Plastikmüll, über Einbindung von bürgerschaftlichem Engagement bis hin zur Verringerung der Lichtverschmutzung. Social Media trifft auf Wattenmeer, Angebote für Menschen mit Einschränkungen werden ebenso entwickelt, wie Ansätze für eine nachhaltigere Mobilität, ein grenzübergreifender Wattenmeer-Styleguide macht das Naturerbe im Projektgebiet direkt bei den Leistungsträgern sichtbarer und die Natur und Kultur werden intensiver miteinander verknüpft.

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