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Tagestour Spelle - Lingen

Start

Spelle

Ziel

Lingen

Beschreibung

Rheine verdankt seine Geburt einem Kalkhügel, der den fränkischen Kriegern vor rund 1.200 Jahren ins Auge stach, prächtig geeignet, darauf einen Stützpunkt zu errichten, um so die wichtige Furt in der Ems zu sichern.

Der Marktplatz spiegelt nahezu ungestört den Charakter einer mittelalterlichen Stadt wider. Umsäumt von prächtigen Bürgerhäusern ist er im Schatten der Kirche St. Dionysius mit seinen Cafés ein beliebter Treffpunkt. Der Falkenhof, der einstige Königshof „Reni“, beherbergt im heutigen Stadtmuseum eine Vielzahl archäologischer Funde und ermöglicht zudem einen stadtgeschichtlichen Rundgang.

Es lohnt der Besuch im 1437 gegründeten ehemaligen Kreuzherrenkloster, das inmitten des Erholungsgebietes Bentlage in direkter Nachbarschaft zu NaturZoo und der Saline Gottesgabe liegt. Die Klosteranlage präsentiert sich heute als Kunst- und Kulturdenkmal ersten Ranges, dessen faszinierende zeitgemäße Instandsetzung über 500 Jahre Geschichte lebendig werden lässt.

Unterwegs lassen sich immer neue Ein- und Ausblicke in das Landschaftsschutzgebiet Emstal genießen. Bei vielen Radlern gilt der Abschnitt in Salzbergen als eine besonders reizvolle Etappe. Denn hier, an den Steilufern des stark mäandrierenden Flusses und in den Auwäldern, finden Eisvögel, diverse Schwalbenarten und weitere seltene Vögel Brutplätze und Nahrung.

Bei einem „Abstecher“ über Emsbüren verlängert sich die Tour um rund sechs Kilometer durch die Altstadt der Gemeinde empfehlen wir Ihnen den Besuch des rund 250 Jahre alten Heimathofes mit seinen liebevoll restaurierten historischen Häusern und einem eindrucksvollen Heilkräutergarten. Einen schmackhaften Aspekt dieser Historie vertiefen Gäste an der nahen Mühle: Hier backt Familie Enking nach traditionellem Rezept ihren weithin gerühmten Pumpernickel und macht daraus die „Schwarzbrottorte“, das kulinarische Aushängeschild der Gemeinde.

„Pastor sine Koh“ – jeder Norddeutsche kennt dieses Lied und kann zumindest ein paar der wohl hundert Strophen mitsingen. Der Rundgesang soll in Emsbüren entstanden sein, woran eine Bronzeskulptur des Gottesmannes mit seinem Milchvieh direkt am Wegesrand erinnert.

Rund um Emsbüren ist es ebenso grün wie überall im Emsland. Zusätzliche Farbe ins Stadtbild bringt hier jedoch einer der größten Erzeuger von Beet- und Balkonblumen Europas: Die riesigen Gewächshäuser und Schaugärten von „Emsflower“ zählen zu den beliebtesten Ausflugszielen der Region.

Aufregend andere Wege ins Grüne weist das direkt an der Route gelegene Bauernhofcafé In’t Hürhus. Auf möglichst geraden Bahnen geht es hier beim SwinGolf Richtung Loch. Im Spätsommer bietet zusätzlich das große Maislabyrinth überraschende Entdeckungen auf verschlungenen Pfaden.

Tipp: Ehrenamtliche Fährmänner bringen Sie von Mai bis September samstags und sonntags mit der handbetriebenen seilgebundenen Emsfähre "MehrLi" zwischen den Emsbürener Ortsteilen Mehringen und Listrup über die Ems. Sie dürfen sogar auch selbst Hand anlegen und die Kurbel drehen.

Bei der Schleuse Gleesen wird der Dortmund-Ems-Kanal überquert und anschließend das Erholungsgebiet Hanekenfähr erreicht. An einer alten Schleuse vereinigen sich Ems und Dortmund-Ems-Kanal und teilen sich das Bett für ein Stück des Weges. Und nach der Trennung rauscht die Ems über ein Stauwehr in die Tiefe. Hier am Wasserfall startet die Weiße Flotte zu Ausflugsfahrten.

Nun fahren Sie schnurstracks in die größte Stadt des Emslandes – nach Lingen. Die moderne Stadt an der Ems hält zahlreiche Traditionen ihrer weit über 1.000-jährige Geschichte lebendig und bewahrt darüber hinaus zahlreiche Baudenkmäler.

Das Ergebnis genießen Gäste zum Beispiel in einem der Straßencafés oder Restaurants auf dem Marktplatz - stolze Bürgerhäuser, die Alte Posthalterei und nicht zuletzt das Rathaus mit seinem charakteristischen Treppengiebel bilden hier den historischen Rahmen für zeitgemäße Shopping-Touren. Zudem ist der Markt Schauplatz der großen Stadtfeste, darunter das einzigartige „Kivelingsfest“, mit dem die Lingener regelmäßig alle drei Jahre die erfolgreiche Verteidigung ihrer Stadt im 14. Jahrhundert feiern.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind u. a. der benachbarte Universitätsplatz mit dem Professorenhaus, das an die jahrzehntelange Zugehörigkeit der Stadt zu den Niederlanden im 17. Jahrhundert erinnert, das Emslandmuseum mit dem Kutscherhaus, der im Jahr 1909 erbaute Wasserturm, der Campus Lingen (der Hochschule Osnabrück) in den denkmalgeschützten Hallen I und II, die Kunsthalle Lingen in der benachbarten Halle IV, der von der im 17. Jahrhundert abgetragenen Festung Lingens übrig gebliebene Pulverturm.

Kulturelle Glanzlichter setzen die Aufführungen im Theater an der Wilhelmshöhe, im Kulturforum St. Michael, in den Emslandhallen und der EmslandArena.

Routeninfo
  • Statusgeschlossen
  • Strecke57.01 km
  • Dauer03:53 h
  • Aufstieg83 hm
  • Abstieg97 hm

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