Reichspogromnacht-Rundgang gegen das Vergessen
Rundgang "gegen das Vergessen"
Reichspogromnacht-Rundgang gegen das Vergessen
Das nationalsozialistische Regime inszenierte in der Nacht vom 09./10. November 1938 im ganzen Deutschen Reich Gewaltaktionen gegen Menschen jüdischen Glaubens. Durch NSDAP-Mitglieder wurden Synagogen in Brand gesetzt, Geschäfte jüdischer Menschen zerstört und geplündert, mehrere hundert Personen ermordet. 30.000 jüdische Männer verschleppte die Gestapo zeitweise in Konzentrationslager. Die NS-Propaganda stellte dies als "spontanen Volkszorn" dar. Auch in Varel brannte in der Osterstraße die Synagoge und Geschäfte wurden zerstört. Alle hier noch lebenden jüdischen Männer und Frauen wurden von den Nazis zunächst ins Polizeigefängnis gebracht und die Männer später über Oldenburg ind das KZ Sachsenhausen verschleppt.
Diesem Gewaltausbruch folgten ab Herbst 1941 die systematischen Deportationen und schließlich der Völkermord an jüdischen Menschen in den von den Nazis errichteten Gettos und Vernichtungslagern.
Damit dieses dunkle Kapitel der deutschen Geschichte nicht in Vergessenheit gerät, laden Gästeführer Karl-Heinz Martinß und Holger Frerichs zu diesem Rundgang gegen das Vergessen ein.
Treffpunkt: Synagogendenkmal, gegenüber Osterstraße 10
Dauer. ca. 1,5 Stunden, Teilnahmegebühr: 8,00 €
Veranstaltungsort
Synagogendenkmal gegenüber Osterstraße 10
Osterstraße 9
26316 Varel
Veranstalter
Kurverwaltung Dangast
Edo-Wiemken-Str. 61
26316 Varel Hohenberge