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UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer

Im Juni 2009 ist das Wattenmeer in die UNESCO-Liste des Welterbes aufgenommen worden. Damit steht es auf einer Stufe mit dem Grand Canyon in Amerika und dem Great Barrier Reaf in Australien. Die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) verlieh diese besondere Auszeichnung dem rund 400 Kilometer langen Küstenstreifen von den Niederlanden bis an die Grenze Dänemarks. Doch was ist so besonders am Wattenmeer? Was genau ist ein Weltnaturerbe? Warum ist das Wattenmeer ein Weltnaturerbe? Und was bedeutet diese Auszeichnung? Antworten auf diese Fragen finden Sie auf dieser Seite! 

Was ist das UNESCO-Welterbe?

Als UNESCO-Welterbe werden einzigartige Naturphänomene und einzigartige menschliche Kulturleistungen ausgezeichnet, die von außergewöhnlicher Bedeutung sind und als Welterbe der gesamten Menschheit erhalten werden müssen. Die Mitgliedsstaaten der UNESCO verpflichten sich weltbedeutende Erbestätten innerhalb ihrer Grenzen zu schützen und für zukünftige Generationen zu erhalten. Voraussetzungen für die Aufnahme eines Gebietes in die Welterbeliste sind sein außergewöhnlicher universeller Wert, seine Unversehrtheit und dass der Schutz des Gebietes gewährleistet ist. 

Was ist das UNESCO-Welterbe?
Warum ist das Wattenmeer Weltnaturerbe?

Die UNESCO wendet verschiedene Kriterien an, um zu beurteilen, ob ein Gebiet oder eine Landschaft für das Prädikat „Weltnaturerbe“ in Betracht kommt. Das Wattenmeer hat sich sogar bei drei dieser Kriterien als einzigartig herausgestellt!

Seltene Vielfalt

Das Wattenmeer bietet viele verschiedene Lebensräume und damit ein Zuhause für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Rund 10.000 Arten von einzelligen Organismen, Pilzen, Pflanzen und Tieren wie Würmer und Muscheln, Fische, Vögel und Säugetiere leben hier. Jedes Jahr legen rund 10 bis 12 Millionen Vögel auf ihrer Durchreise von den Brutgebieten in Sibirien, Skandinavien oder Kanada zu ihren Überwinterungsgebieten in Westeuropa und Afrika oder zurück eine kurze oder längere Rast im Wattenmeer ein. Nur hier finden sie genug Nahrung, um die Tausende von Kilometern lange Reise machen zu können

Seltene Vielfalt
Wo Naturkräfte walten

Das Wattenmeer zeigt auf einmalige Weise, wie sich Pflanzen und Tiere an die ständig wechselnde Landschaft anpassen. Zwischen Ebbe und Flut, an der Schnittstelle von Land und Meer, wo Süßwasser und Salzwasser aufeinandertreffen, leben viele ökologische Spezialisten. Geformt von den Kräften der Natur, von Wind, Sand und Gezeiten, haben sich ganz besondere Lebensgemeinschaften gebildet. Naturvorgänge können sich hier noch weitgehend unbeeinflusst vom Menschen entfalten.

Wo Naturkräfte walten
Jung und ursprünglich

Das Wattenmeer ist eine sehr junge Landschaft mit Salzwiesen und Dünen, Wattflächen und Sänden, die durch Wind und Gezeiten ständig neu geformt wird. Trotz seines geringen Alters erzählt das Wattenmeer viel von der Erdgeschichte. Seine Entwicklung begann in der letzten Eiszeit (vor 10.000-12.000 Jahren) und geht ständig weiter. Bis heute und manchmal innerhalb weniger Tage kann man im Wattenmeer selbst erleben, wie die natürliche Dynamik die Landschaft immer wieder neu gestaltet. 

Jung und ursprünglich
Was bedeutet die Auszeichnung?

Das Wattenmeer steht schon seit mehr als einer Generation unter Schutz. Im deutschen Wattenmeer wurden Nationalparks ausgewiesen und das niederländische Wattenmeer wurde zum „Staatlichen Naturdenkmal" ernannt. Mit der Auszeichnung als Weltnaturerbe wird der Status dieser Schutzgebiete nicht geändert. Es kommen keine neuen Regelungen hinzu. Dass diese Schutzgebiete in den Niederlanden, in Niedersachsen und Schleswig-Holstein jetzt zum Weltnaturerbe erklärt wurden, ist der Unterstützung der örtlichen Bevölkerung, zahlreichen Organisationen und den verantwortlichen Behörden in diesem Gebiet zu verdanken.

Was bedeutet die Auszeichnung?

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